Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des A+W Bildungszentrums haben sich in einer praxisnahen Fortbildung intensiv mit der mentalen Gesundheit von Jugendlichen auseinandergesetzt. Als Referentin führte Frau Schulz-Rutenberg durch die Schulung und gab dem Team wertvolle Impulse für den pädagogischen Alltag an die Hand.
Die Jugendphase ist eine Zeit großer Umbrüche: Identität finden, Orientierung gewinnen und erwachsen werden bringen viele emotionale und soziale Herausforderungen mit sich. Diese Entwicklungsaufgaben verlaufen nicht immer reibungslos. Etwa 10 bis 20 % der Jugendlichen entwickeln psychische Auffälligkeiten, die sich oft ganz anders zeigen als bei Erwachsenen. Die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie haben den Druck auf viele junge Menschen noch einmal spürbar erhöht – Angststörungen, Zwänge und Depressionen haben deutlich zugenommen.
Werden solche Belastungen nicht frühzeitig aufgefangen, können sie sich verfestigen und den Weg ins Erwachsenenalter, das Selbstwertgefühl sowie schulische und soziale Erfolge nachhaltig beeinträchtigen.
Hier tragen pädagogische Fachkräfte eine große Verantwortung: Durch den regelmäßigen Kontakt sind sie oft die ersten Ansprechpersonen, die Krisen wahrnehmen, verlässliche Beziehungen anbieten und erste Schritte zur Unterstützung einleiten können.
Die Kerninhalte der Fortbildung im Überblick:
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Warnzeichen bei Jugendlichen erkennen: Ein geschärfter Blick für alterstypische Verhaltens- und Verlaufsformen psychischer Belastungen.
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Verlässliche Beziehungsarbeit: Gestaltung eines stabilen, vertrauensvollen Umfelds und Verständnis für die emotionalen Bedürfnisse junger Menschen.
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Souverän handeln: Praxiserprobte Wege zur Bewältigung schwieriger Situationen und zur Stärkung zwischenmenschlicher Prozesse.
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Selbstfürsorge im Alltag: Methoden, um als Fachkraft die eigenen Belastungsgrenzen wahrzunehmen, Stress abzubauen und langfristig handlungsfähig zu bleiben.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Schulz-Rutenberg für die praxisnahen Einblicke und den wertvollen Austausch!